Foto: Kantonspolizei Aargau

Die App der Kantonspolizei zeigt auch an, wo das Einbruchrisiko gerade besonders hoch ist.

Foto: Kantonspolizei Bern
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„Gemeinsam gegen Einbrecher“

Im letzten Jahr haben in der Schweiz die Zahl der Einbrüche zugenommen. Die Polizei des Kantons Zürich hat mit „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher“ eine neue Kampagne lanciert, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und zur Mithilfe anzuregen. Auch im Aargau ruft die Polizei die Einwohner zu mehr Wachsamkeit auf.

Einbrüche verhindern
Die Polizei rät, verdächtige Situationen immer zu melden. So zum Beispiel unbekannte Personen, die umherstreifen oder unbekannte Fahrzeuge, die „suchend“ durch das Quartier fahren. Aber auch Geräusche, wie das Klirren von Fensterscheiben oder das Splittern von Holz sind jederzeit eine Meldung wert. Weiter sollte man, so die Empfehlung der Polizei, beim Verlassen des Zuhauses Haus- und Wohnungstüren immer abschliessen, ebenso Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Zudem wird empfohlen, Licht brennen zu lassen und keine Hinweise auf Abwesenheit zu geben. Ein anderer Tipp: Bei längerer Abwesenheit jeweils die Nachbarn informieren.

Mit App und Facebook gegen Einbrecher
Um gezielte Warnungen herauszugeben, in welchen Gebieten vermehrt Einbrecher am Werk sind, setzt die Aaraguer Kantonspolizei auf eine neue Software: „Pre Crime Observation System“, oder kurz „Precobs“, erkennt Verbrechen, bevor sie begangen werden. Das Programm ermittelt gefährdete Regionen und zeigt, wo vermehrt Einbrüche stattfinden könnten. Die Warnmeldungen werden per App oder via Facebook-Seite der Kantonspolizei vermittelt und in den Lokalmedien werden Karten von gefährdeten Quartieren publiziert.

Sicherer Einbruchschutz
Entgegen der oft verbreiteten Meinung, Einbrecher würden nur nachts zuschlagen, finden heutzutage die meisten Einbrüche zwischen 16:00 und 20:00 Uhr statt. Denn in der Nacht sind Häuser und Wohnungen selten leer. Daher ist das Vortäuschen der eigenen Anwesenheit wie von der Polizei empfohlen auch die beste Prävention. Und: die Investition in einen guten Einbruchschutz lohnt sich allemal. Denn einbruchsichere Fenster und Türen lassen sich in der Realität nicht so einfach öffnen wie im Film und Fernsehen. Wenn ein Einbruchversuch zu lange dauert, bricht der Täter ihn ab, da er sonst riskiert entdeckt zu werden. Da laut der Stiftung Warentest nicht alle im Handel erhältlichen Türsicherung tatsächlich scher zu knacken sind, ist es ratsam sich von einem Spezialisten beraten zu lassen und die Montage nicht selber vorzunehmen. 

Stilli: Siegenthaler AG Fenster
Brugg / Bad Zurzach: AABACHER AG Kaba Servicemobil
Brugg: Technolicence AG
Brugg: Wüthrich Bedachungen AG
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