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Bunte Unterwasserwelten

Bunte Korallenriffe, rote Seesterne und endlose blaue Weiten – Unterwasserwelten haben einen ganz eigenen Charme. Mit ein paar Tipps und Tricks werden die Bilder vom nächsten Tauchgang noch eindrücklicher.

Vor dem Abtauchen
Das gilt ohnehin vor jedem Tauchgang: man sollte sich informieren, welche Lebewesen man bei welcher Tiefe antrifft und welche davon gefährlich sind. Auch hilft es, die Schwimmmuster und Verhaltensweisen von einigen Tieren im Voraus zu studieren. So weiss man, wie lang eine Seekuh zum auftauchen braucht und wie man erkennt, dass ein Hai aggressiv ist.

Es lohnt sich weiter, sich im Vorfeld mit den Einstellungen der Kamera vertraut zu machen. Je nachdem, bei welcher Tiefe man fotografieren möchte, sollten die Blende zwischen f/8 und f/16 geöffnet sein- das sorgt für mehr Tiefenschärfe. Im manuellen Modus kommt es auf die richtige Kombination von Blende und Belichtungszeit an: Wenn sich das Objekt nicht bewegt, kann man die Belichtungszeit auf 1/125 oder 1/250 erhöhen. Wer aber Bewegungen einfangen will, wählt eine Belichtungszeit von 1/15 oder weniger.

Am besten übt man in einem Pool, bevor man in tiefere Gefilde abtaucht. So kann man sich mit der neuen Umgebung vertraut machen, die Ausrüstung testen und neue Techniken erproben.

Lichtspiele
Beeindruckende Unterwasserbilder brauchen nicht immer einen Blitz. Wer nicht allzu tief taucht, nutzt am besten das vorhandene Licht. Hierbei ist die Belichtungszeit entscheidend: Möchten man interessante Silhouetten, sollten man die Mitte des Objekts bei mindestens f1 unterbelichten. Wer aber Lichtstrahlen Unterwasser festhalten möchte, wählt eine Belichtungszeit von 1/250 oder höher.

Erst bei einem tieferen Tauchgang kommt der Blitz zum Einsatz. Das Blitzlicht hilft dabei, all die schönen Unterwasserfarben der Fische und Korallen auf den Fotos zum Leuchten zu bringen und Bewegungen einzufangen.

Makro- und Weitwinkelobjektiv
Es lohnt sich, mit Objektiven zu experimentieren. Für schöne Naturaufnahmen sollte man ruhig auch mal ein Makro zur Hand nehmen, den Autofokus ausschalten und das Motiv manuell fokussieren. Nachts, wenn die meisten Meeresbewohner aktiv sind, bietet sich übrigens die beste Gelegenheit, Makro-Aufnahmen zu machen.

Wer hingegen die ganze Schönheit des Unterwasser-Universums einfangen will, verwendet am besten ein Weitwinkel-Objektiv (10-24mm). Für ein gutes Foto sollte man so nah wie möglich an das Motiv heran – um sicher zu gehen, dass das Licht ausreicht.

Tipps vom Profi
Weitere Tipps für atemberaubende Ferienfotos erhält man auch bei Foto Eckert in Brugg. Hier erhält man auch Spitzenkameras und das neuste an Technik und Zubehör. Bei Thomy Kirsten – Digitale Fotografie in Baldingen kann man in Halbtages-Workshop lernen, die Möglichkeiten der Kamera voll auszuschöpfen. 

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