Foto: Daniel Kohler AG in Brugg

Foto: Altenburg-Garage AG in Untersiggenthal

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10 Irrtümer zu Occasion-Autos

Der TCS hat die 10 grössten Klischees beim Kauf eines Occasion-Wagens durchleuchtet und hilft mit praktischen Tipps. Diese werden hier kurz vorgestellt. Weitere Tipps, worauf man beim Autokauf achten sollte, sind auf der Homepage des TCS zu finden.

1. Gut ist, was schön aussieht
Das stimmt natürlich nicht immer: Obwohl die Optik des Fahrzeugs Hinweise auf den Zustand geben kann, ist bei auffällig neuen Teilen auch Vorsicht geboten. Eine Probefahrt ist unerlässlich, im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Occasionstest in einem der technischen Zentren des TCS.

2. Bei Occasionen lohnt sich ein Leasing
Zusätzlich zu den Leasingraten erwachsen Kosten auch durch Treibstoff, Versicherung, Steuern, Reifen, Unterhalt und Reparaturen. Deshalb lieber ein günstigeres Modell wählen: Vielleicht kleiner und älter, dafür aber abbezahlt.

3. Der frühere Neupreis bestimmt den Verkaufspreis
Aufgrund von Wettbewerb und Frankenstärke profitieren Konsumenten schon seit ein paar Jahren von Aktionen, Vergünstigungen und Boni. Wichtig ist daher nicht der ursprüngliche Listenpreis, sondern wie viel das Auto heute wert ist. Vorführwagen oder Occasionen mit Werksgarantie und Gratisservice sollten deshalb stets auch mit den aktuellen Neupreisen verglichen werden.

4. So eine Gelegenheit kommt nicht wieder
Der Occasionsmarkt ist gross und es kommen täglich viele neue Gebrauchtfahrzeuge hinzu. Deshalb ist es empfehlenswert, sich genügend Zeit zu lassen und umfassend zu vergleichen.

5. Privatpersonen müssen nicht erwähnen, dass das Auto einen Unfall hatte
Die gesetzliche Pflicht zur Offenbarung von Unfallschäden gilt auch für Privatpersonen. Kleinere Schäden und Reparaturen fallen allerdings noch nicht unter diese Pflicht. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, Fahrzeugexperten des TCS oder Garagisten zu konsultieren.

6. Mit Occasionen hat man nur Probleme
Bei Occasionen ist das Risiko von Reparaturen grösser, dafür ist der zeitliche Wertverlust kleiner. Obwohl viele Occasionen in einwandfreiem Zustand sind und keine grösseren Probleme als Neufahrzeuge verursachen, empfiehlt sich dennoch eine Minimalgarantie auf Teile und Arbeit.

7. Kaufverträge müssen schriftlich festgehalten werden
Verträge müssen nur schriftlich sein, wenn das Gesetz es vorschreibt. Dies ist beim Kaufvertrag nicht der Fall, eine Quittung reicht also aus. Dennoch rät der TCS zu einem schriftlichen Kaufvertrag und bietet eine entsprechende Mustervorlage: Kaufvertrag

8. Auf alle Occasionen gibt es eine Garantie
Garantien sind nicht vorauszusetzen und müssen im Kaufvertrag erwähnt sein. Bei älteren Fahrzeugen empfiehlt der TCS, auf eine Garantie von mindestens 3 Monaten auf «Teile und Arbeit» zu achten.

9. «Ab MFK» ist ein Qualitätsnachweis
«Ab MFK» bestätigt lediglich, dass das Fahrzeug den geltenden Sicherheitsanforderungen genügt und während den nächsten 2-3 Jahren nicht mehr vorgeführt werden muss. Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Occasionstest in einem der technischen Zentren des TCS.

10. Occasionen von Privaten sind günstiger
Eine präzise Occasionsbewertung wird gemäss Eurotax-Tarif vorgenommen. Wie beim Geldwechsel gibt es auch hier für die Garagen einen Tarif für den Ankauf/Eintausch und einen Tarif für den Verkauf mit Garantie von drei Monaten auf Teile und Arbeit. Beim direkten Handel zwischen Privatpersonen orientiert sich der Preis idealerweise am Mittelwert.

Eine grosse Auswahl an Occasionen und Neuwagen gibt es bei den Händlern in der Regoin: 

Schinznach Bad: Aare Auto AG
Schinznach Bad: ADI Auto Direkt Import AG
Klingnau: carXpert
Rekingen: AAZ Autohaus
Untersiggenthal: Altenburg-Garage AG
Untersiggenthal: Daniel Kohler AG
Brugg: Garage G. Dambach
Ehrendingen: Auto Ehrendingen GmbH
Ehrendingen: Garage Gerold Frei AG
Lupfig: Autocenter Birrfeld AG
Döttingen: Autocenter Döttingen GmbH
Windisch: Autoservice-Ismaili
Windisch: E. Baschnagel AG
Bad Zurzach: Bahnhofgarage Bad Zurzach AG
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