Foto: Bäckerei Konditorei Frey in Brugg

Foto: Bäckerei Konditorei Frey in Brugg

Foto: Bäckerei Konditorei Gfeller in Döttingen

Foto: Bäckerei Konditorei Gfeller in Döttingen

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Braunes Gold

Es gibt sie in vielen Varianten, Formen und Geschmacksrichtungen und sie ist nach wie vor einer der beliebtesten Süssigkeiten auf der ganzen Welt – die Schweizer Schokolade. Im Schnitt isst jeder Schweizer knapp 12 Kilo Schokolade. Dennoch gibt es einige interessante Tatsachen über die zarte Versuchung, die nicht jeder weiss.

Arzneimittel und Gift
Als in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Schokolade nach Europa kam, war sie ausschliesslich dem Adel vorbehalten. So erhielt die Delikatesse schon bald den Ruf, gesund zu machen. Als Folge dessen wurde sie bis spät ins 19. Jahrhundert in der Apotheke verkauft. Dass Schokolade tatsächlich gesünder ist, als mancher denkt hat eine britische Studie bewiesen. Den Forschern zufolge haben Menschen, die regelmässig Schokolade verzehren, ein 37 Prozent niedrigeres Risiko einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Auch Schlaganfälle treten 29 Prozent seltener auf. Verantwortlich ist Flavonol, ein im Kakao enthaltender Stoff. Dieser bindet andere zellschädigende Stoffe sind. Da bereits sieben Gramm pro Tag ausreichen, um das Herzinfarkt-Risiko zu mindern muss der Konsum keine Gefahr für die Linie bedeuten.

Überraschend aber wahr – Schokolade ist auch gut für die Haut. Im Kakao stecken nämlich wertvolle Antioxidantien, welche freie Radikale angreifen und die Haut so vor schädigenden Stoffen schützen. Je höher der Kakaoanteil, desto besser ist Schokolade für die Haut. Zudem ist Schokolade reich an Zink – ein Mineralstoff, der bereits in der Akne-Therapie erprobt ist.

Für viele Tiere hingegen ist sie allerdings alles andere als gesund. Insbesondere Hunden fehlt ein Enzym, um den Inhaltsstoff Theobromin abzubauen – eine Überdosis kann für sie sogar lebensgefährlich werden.

„Bitterwasser“ mit 300 Inhaltsstoffen
Allseits bekannt ist, dass die Schokolade unter anderem von den Azteken kommt. Dort hatte Schokolade den Namen „Xocólatl“, was soviel wie „Bitterwasser“ bedeutet. Das lässt sich plausibel erklären. Schokolade wurde damals nur flüssig konsumiert und hatte einen sehr hohen Kakaoanteil und den darin enthaltenen Bitterstoffen.

Viele Menschen sprechen davon, dass ein Stückchen Schokolade glücklich macht. Es ist jedoch umstritten, ob das tatsächlich an den Inhaltsstoffen der Schokolade liegt oder vielmehr daran, dass die Belohnung durch ein Stück Schokolade und der Moment des süssen Genusses zur Ausschüttung des „Glückshormons“ Dopamin führt. Tatsache ist aber dass Kakao ist wahres ein Wunderwerk der Natur ist und ein äusserst vielseitiger Stoff. 300 Substanzen sind in Kakao nachgewiesen, darunter auch erstaunliche Komponenten wie eine kleine Menge Koffein.

Zartschmelzend und hausgemacht
Egal ob weiss, braun oder schwarz – am besten schmeckt in der Regel hausgemachte Schokolade vom Confisseur. In der Bäckerei Konditorei Gfeller in Döttingen wartet eine riesige Schokoladen-Auswahl für Schleckmäuler und Zuckerschnuten. Bereits beim Anblick der hausgemachten Pralines oder die unheimlich guten Schloss-Geischtli läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Die Bäckerei Konditorei Frey in Brugg stellt aktuell wieder süsse Osterhasen aus exklusiver Grand Cru Couverture aus Edelcacao aus dem Gebiet Sur del Lago in Venezuela her. Und in der Bäckerei Konditorei Meier in Kleindöttingen findet man mit den „Wytrube“ und den „Zurzibieter Quadraten“ feine Geschenkideen aus verschiedenen Schokoladensorten.

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