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Qi Gong, eine uralte Heilmethode der traditionellen chinesischen Medizin

Vielleicht haben sie einmal Bilder vom Platz beim Himmelstempel in Peking gesehen. Man sieht dort Menschen anmutige, langsame Bewegungen ausführen. Das spricht uns an, denn etwas in uns kann diese Lebenskraft, diese Schwingung erkennen, die da entsteht. Wer vor Ort war konnte es sicher auch spüren. 

Sie praktizieren Tai Chi Chuan oder Qigong. Das sind Übungen zur Gesunderhaltung und Meditation, deren Essenz die Arbeit mit dem sogenannten „Qi“ ist. Diesen Begriff könnte man weitgehend als Lebensenergie bezeichnen. In der traditionellen chinesischen Medizin bezeichnet man mit dem Begriff Qi alle Formen von Energie, die unseren Körper beleben, von Atem bis Muskelkraft. Gong bedeutet lediglich tun oder üben.

Durch die Übungen wird altes und verbrauchtes Qi abgegeben und gutes und neues Qi aufgebaut.

Indem man übt, kultiviert und stärkt man den Qi-Fluss im Körper und so werden Heilungsprozesse bei Erkrankungen unterstützt und der Entstehung von neuen Krankheiten wird vorgebeugt.

Es gibt viele unterschiedliche medizinische Qigong-Übungssysteme, die man erlernen kann wie z.B. solche für alle Organsysteme oder aufbauende und beruhigende, Kreislauf anregende oder Blutdruck senkende. Alle Systeme haben das gemeinsame Ziel, mit Atem- Entspannungs- und Vorstellungsübungen in den langsamen Bewegungen den gesamten Organismus zu harmonisieren, Stress abzubauen und geistige Klarheit zu schaffen.

In der langen Geschichte des Qi Gong haben sich unzählige Stile entwickelt- dazu gehört zum Beispiel auch die später dazugekomme Kampfkunst des Taichi. 

Wirkungen nach regelmässigem Üben:

  • Erdung des Körpers
  • Ausgleich muskulärer und nervöser Verspannungen
  • mehr Kraft, insbesondere in den Beinen
  • innere Ruhe
  • erhöhte Lebensenergie und Freude
  • Entspannung und besserer Schlaf

In der Region bieten mehrere LehrerInnen Kurse an, in denen man die für alle Menschen leicht mitzumachenden Bewegungen des medizinischen Qi Gong erlernen kann.

Brugg: Mayra Melcher
Brugg: Bewegungsräume (Kampfsportschule Aarau)
Aarau: Kampfsportschule
Riniken: Kulturlade
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