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Demographische Entwicklungen

 
 
Die demographische Entwicklung zeigt auf, dass in den vergangenen 10 Jahren im Einzugsgebiet von Kaiserstuhl ein Schülerrückgang von rund 25% zu verzeichnen ist. Diese Entwicklung wird sich in geschwächter Form fortsetzen. Die sinkenden Schülerzahlen führten zu einer Ausnahmeregelung der kantonal geltenden Praxis betreffend der Klassengrössen. Die Nähe zu Deutschland, woher auch immer SchülerInnen kamen, hat diese Regelung in der Vergangenheit gerechtfertigt. Die Bezirksschulstandorte Kaiserstuhl und Bad Zurzach dürfen bis zum Schuljahr 2009/2010 die Mindestklassengrössen von 18 Schülern unterschreiten und bis auf 12 SchülerInnen reduzieren.

Die sinkenden Schülerzahlen bereiten im Bereich Bezirksschule Kaiserstuhl vor allem im Bereich Freifächer schulqualitative Probleme. Blockaden im Schulentwicklungsprozess, eine schleichende Abwanderung der Lehrkräfte und Unsicherheiten müssen vermieden werden. Die Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule Kaiserstuhl werden in Zukunft die Schule im Bezirksschulstandort Bad Zurzach besuchen können.

Die Verantwortlichen des Schulverbandes haben mit den beteiligten Schulstandorten (Gemeinderäte und Schulpflegen) Verhandlungen und Gespräche geführt und sind zum Schluss gekommen, dass der Schulstandort Kaiserstuhl für die Kreisschule Rheintal-Studenland per 31.07.2009 aufgehoben wird. Der Stadtrat Kaiserstuhl hat sich im Herbst 2007 für eine Schliessung des Bezirksschulstandorts auf Ende Juli 2009 ausgesprochen.
Die Schliessung des Standortes Kaiserstuhl dient der Sicherung der Schulqualität und der Schulentwicklung. Die Standortschliessung ist keine Folge der kantonalen Umstrukturierung im Bildungswesen, des so genannten Bildungskleeblatts. Sie entspricht der geplanten kantonalen Umstrukturierung. Eine Schulstandortschliessung ist immer schwierig, insbesondere für das Einzugsgebiet. Der Gemeindeverband Kreisschule Rheintal-Studenland ist überzeugt, mit diesem Entscheid einen wichtigen Schritt in Richtung Schulqualität und Kostenoptimierung zu machen.

In den meisten der zwölf Gemeinden, die sich zum Rheintal-Studenland-Kreis zählen, sind an den Generalversammlungen die Anträge zur Genehmigung der Schliessung der Bezirksschule angenommen worden.
 
 
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